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Mr. & Mrs. Smith: Ein frischer und nachvollziehbarer Spionage-Neustart


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Wann Herr und Frau Smith Die Actionkomödie von Brad Pitt und Angelina Jolie wurde 2005 in die Kinos gebracht und war ein großer Kassenerfolg. Sie erzählt die Geschichte eines Ehepaares aus der oberen Mittelschicht, das herausfindet, dass beide nicht nur Attentäter sind, sondern auch zu konkurrierenden Parteien gehören Behörden und wurden damit beauftragt, sich gegenseitig zu töten. Die actiongeladene Geschichte gefiel den Fans so gut, dass nach ihrer Veröffentlichung nicht nur über eine mögliche Fortsetzung, sondern sogar über eine Spin-off-Fernsehserie gesprochen wurde, die jedoch nicht umgesetzt wurde. Bis Amazon Studios einen Neustart der Fernsehserie im Jahr 2021 ankündigte mit Donald Glover und schließlich Maya Erskine , als titelgebender Mr. & Mrs. Smith. Diesmal arbeiten die verheirateten Spione jedoch für dieselbe Agentur und arbeiten zusammen. Es ist eine interessante Abweichung von der Prämisse des Films, aber selbst mit diesem neuen Ansatz ist dies Herr und Frau Smith liefert nicht nur ein actiongeladenes Abenteuer, sondern auch ein nachdenkliches und humorvolles Porträt zweier fehlerhafter, einsamer Menschen und der Herausforderungen, denen sich jede Beziehung gegenübersieht – auch wenn es nicht um Leben und Tod geht –, die nicht nur das „Spionage“-Genre auf ein neues Niveau bringt, sondern auch macht auch Spaß.

In Herr und Frau Smith , zwei einsame Fremde, nehmen schließlich Jobs bei einer mysteriösen Agentur an, die ihnen ein Leben voller Reisen, Geld und hochriskanter Spionage bietet, ihnen aber auch ein neues Leben als John (Glover) und Jane (Erskine) Smith – ihre Tarnung – ermöglicht Die Geschichte handelt von einem Paar verheirateter Software-Ingenieure. Während ihnen risikoreiche Missionen übertragen werden, müssen sie sich auch mit ihrer neuen Beziehung zurechtfinden, die immer komplexer wird, da sie beginnen, echte Gefühle füreinander zu entwickeln, was sowohl ihre Arbeit als Spione als auch ihre emotionalen Beziehungen erschweren könnte Leben.


Obwohl es sich naturgemäß um eine Spionage-/Attentätergeschichte als Teil ihres Gesamtrahmens handelt, Herr und Frau Smith ist per Definition eine Geschichte von Täuschung und Verrat. Was die Serie einzigartig – und unglaublich effektiv – macht, ist, dass es sich trotz dieses Elements im Kern um eine Charaktergeschichte handelt. Sowohl Jane als auch John sind unvollkommene Menschen. Während der Originalfilm zwei glänzende, wenn auch gelangweilte Charaktere präsentierte, haben John und Jane hier Gepäck. Jane ist emotional verschlossen, John scheint an einem Trauma festzuhalten und scheint irgendwann etwas weniger kompetent zu sein als Jane. Keiner von beiden ist in irgendeiner Weise für die Arbeit, die er verrichtet, oder für die Beziehung, die er eingegangen ist, gerüstet. Es ist dieses Element, das diese Geschichte interessant macht. Die Spionagearbeit, die mysteriöse Firma und all diese Aspekte sind alle fesselnd und interessant, aber was das Ganze zusammenhält, ist die Beobachtung, wie die beiden Charaktere mit schwierigeren Dingen als dem Job konfrontiert werden. Am Ende ist es eine schöne Balance zwischen Selbstbeobachtung und ein bisschen Eskapismus.

Was diese Arbeit so gut macht, sind die Leistungen. Glover als John liefert eine Mischung aus „Prahlerei und Verletzlichkeit“, die sich jedoch nie unecht anfühlt. Der Zuschauer bekommt das Gefühl, dass Johns Selbstvertrauen sowohl echt ist als auch eine Maske für seine eigenen Fehler darstellt, insbesondere wenn deutlich wird, dass Jane von den beiden vielleicht etwas kompetenter ist. Was Erskine betrifft, so ist ihre Leistung als emotional verschlossene Typ-A-Jane so gut, dass sie manchmal frustrierend ist, aber sie ist gleichermaßen verletzlich. Erskine zeigt langsam, wie menschlich Jane sich an die riskante und häufig tödliche Welt anpasst, in die sie sich einmischt, und wie welch ein innerer Konflikt damit einhergeht, dass sie ihre emotionale Zurückhaltung aufgibt. Es ist eine Leistung, die auch nicht davor zurückschreckt, zu zeigen, was das für ihre eigenen beruflichen Ziele bedeutet und welche Konflikte das mit sich bringt. Die Ergänzung dieser beiden starken Hauptdarsteller ist ein wahres Fest an Gastrollen. mit Schauspielern wie John Turturro, Parker Posey, Paul Dano und sogar Ron Perlman , die jeweils interessante und komplexe Charaktere bieten, unabhängig davon, ob ihre Spielzeit kurz oder substanziell ist, und die eine Welt konkretisieren, die in vielerlei Hinsicht so konzipiert ist, dass sie nichts Substanzielles enthält (das ist schließlich Spionage).

Aber während das Konzept, die Schauspielerei und sogar die Gesamtausführung davon abweichen Herr und Frau Smith ist ein großer Erfolg, auch wenn man vom Tempo und der Art und Weise, wie die Serie aussieht und sich anfühlt, absieht, handelt es sich nicht gerade um eine sauber ausgeführte Mission. Ein Teil des Humors kommt einfach nicht an. Es gibt auch Momente im Geplänkel zwischen John und Jane, besonders am Anfang, die etwas zu geschliffen und zu glänzend wirken. Für Leute, die sich gerade erst kennengelernt haben und vermutlich zu diesem Zeitpunkt noch kaum eine Ausbildung hatten, harmonieren die beiden einfach etwas zu gut. Manchmal hat man ein wenig den Eindruck, dass der Stil der Dinge der Geschichte nur ein wenig im Weg steht, auch wenn das nur wenige Momente sind, vor allem, wenn es erst richtig losgeht.

Herr und Frau Smith beweist, dass man etwas neu starten und am Ende eine völlig neue und einzigartige Kreation schaffen kann, die nicht nur für sich allein steht, sondern sich auch auszeichnet. Indem wir die Geschichte eher zu einer Charakterstudie und weniger zu einem glitzernden und bombastischen James-Bond-Abenteuer machen, Herr und Frau Smith lädt die Zuschauer ein, sowohl zu entkommen als auch sich zu engagieren – und dabei ein wenig Spaß zu haben.

Bewertung: 4 von 5


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